Oderberg

Am Übergang zwischen dem Oderbruch und dem uckermärkischen Hügelland liegt das Städtchen Oderberg. Prägend zieht sich die Alte Oder und der Oder-Havel-Kanal durch die Stadt, die von der Neo-gotischen Nikolaikirche mit dem abgesetzten Spitzturm gekrönt wird. Von den umliegenden Anhöhen, dem Albrechtsberg mit Resten einer slawischen Feste, dem Geistberg und dem Pimpinellenberg lassen sich Stadt und Umgebung bis weit ins Odertal hinein bewundern. 

 

Oderberg selbst erholt sich noch immer von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwelzungen der frühen 1990er Jahre. Einstmals Industriestandort mit Werft, Chemieverbrik, Tanklager und Möbelfabrikation sowie davor Holz-, Flößer- und Fischerstadt siedeln sich langsam nachhaltige Produktion, Dienstleistungen und kreative Wirtschaft auch hier im ländlichen Raum an.

 

Sehenswert ist neben gepflegten Jüdischen Friedhof am Bardin auch die Ruine des alten Festungsbaus "Der Bärenkasten" nahe des Odertalstadions und das Binnenschifffahrtsmuseum. Mit Dauerausstellung und Freigelände beeindruckt das Haus vor allem mit dem 130 Jahre alten Museumsschiff "Riesa" - der Schaufelraddampfer kann besichtigt werden und ist regelmäßig für Veranstaltungen mit einem ganz besonderen Flair geöffnet.

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